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Biogas & Vergärung

Enviro-Chem METHA

H₂S an der Quelle in Biogasanlagen reduzieren

Enviro-Chem METHA ist eine niedrigdosierte Flüssiglösung für anaerobe Fermenter. Sie hilft, H₂S im Biogas zu reduzieren, die Aktivität sulfatreduzierender Bakterien zu begrenzen und die biologische Stabilität des Prozesses zu verbessern.

Im Gegensatz zu rein kurativen Behandlungen kombiniert METHA die Wirkung auf bereits vorhandene Sulfide mit einem vorbeugenden Ansatz, der auf die H₂S-Bildung an der Quelle abzielt.

H₂S-Reduktion
SRB-Vorbeugung
Biologische Stabilität
Einfache Flüssigdosierung
Enviro-Chem logo
Enviro-Chem METHA Kanister zur H₂S-Kontrolle in Biogas und anaerober Vergärung
Vorbeugend + kurativNiedrige DosierungBiogas

Wichtige technische Punkte

1. Hemmung sulfatreduzierender Bakterien

Kupfer wirkt vorgelagert, indem es die enzymatische Aktivität sulfatreduzierender Bakterien stört. Diese Bakterien nutzen Sulfate zur Produktion von Sulfiden, die sich anschließend in H₂S umwandeln. Durch die Reduzierung ihrer Aktivität begrenzt METHA die H₂S-Bildung an der Quelle.

2. Reduktion von bereits gebildetem H₂S

Enviro-Chem METHA enthält lösliches Kupfer, das mit gelösten Sulfiden reagieren kann, um unlösliches Kupfersulfid zu bilden. Diese kurative Wirkung neutralisiert einen Teil des im Medium vorhandenen H₂S und begrenzt dessen Übergang ins Biogas.

3. Bessere Substratverfügbarkeit für Methanogene

Sulfatreduzierende Bakterien konkurrieren mit Methanogenen um wichtige Substrate wie Wasserstoff und Acetat. Durch die Begrenzung dieses Wettbewerbs kann METHA ein günstigeres Umfeld für die Methanproduktion fördern.

4. Stabilisierung des biologischen Prozesses

Die Reduzierung von H₂S und die Begrenzung der Akkumulation flüchtiger Fettsäuren tragen zu einem stabileren Fermenter-Betrieb bei. Das Produkt ist darauf ausgelegt, einen progressiven Ansatz zu unterstützen, mit Überwachung der H₂S-Werte, des pH-Werts und der biologischen Leistung.

Zielanwendungen

  • Landwirtschaftliche und industrielle Biogasanlagen
  • Anaerobe Fermenter mit hohen H₂S-Werten
  • Standorte, die derzeit Eisenhydroxid, Eisenchlorid oder andere kurative Behandlungen einsetzen
  • Anlagen, die chemische Volumina und Handhabung reduzieren möchten
  • Fermenter, die einen präventiveren Ansatz für H₂S benötigen

Warum eine progressive Wirkung?

METHA wirkt sofort auf einen Teil der vorhandenen Sulfide, aber der Haupteffekt beruht auf einer schrittweisen Verschiebung des biologischen Gleichgewichts im Fermenter. Die Hemmung sulfatreduzierender Bakterien, die Anpassung der Methanogene und die Prozessstabilisierung brauchen Zeit. Erste Wirkungen können nach einigen Wochen auftreten, während die optimale Leistung von der hydraulischen Aufenthaltszeit, der organischen Belastung, dem anfänglichen H₂S-Niveau und dem Injektionspunkt abhängt.

Empfohlene Anlaufstrategie

Wenn ein Fermenter bereits hohe H₂S-Konzentrationen aufweist, kann es empfehlenswert sein, in den ersten Wochen vorübergehend eine kurative Eisenbehandlung beizubehalten. Eisen neutralisiert schnell bereits gebildetes H₂S, während das Kupfer in METHA für seine präventive Rolle bei sulfatreduzierenden Bakterien verfügbarer bleibt. Dieser Ansatz erleichtert einen schrittweisen Übergang zu einer nachhaltigen Systemstabilisierung.

Vorteile für den Betreiber

H₂S-Reduktion im Biogas

Potenzielle Verringerung des Bedarfs an kurativen Behandlungen

Weniger Lagerung und Handhabung als bei hochdosierten Produkten

Verbesserte biologische Stabilität des Fermenters

Technische Begleitung auf Basis von Standortdaten

Nützliche Daten für eine erste Bewertung

Zur Bewertung von Dosierung und Injektionspunkt kann SARGO folgende Informationen analysieren:

  • Volumen oder Tonnage der Einträge pro Tag
  • Art der Einträge
  • Fermentervolumen und Aufenthaltszeit
  • durchschnittlicher und maximaler H₂S-Wert
  • derzeit verwendete Behandlung
  • verfügbarer Injektionspunkt (z. B.: Premix, Vormischgrube, Zugabe am Trichter...)

Implementierung vor Ort

Enviro-Chem METHA kann einfach in bestehende Anlagen integriert werden, über eine Dosierpumpe, kontrollierte Verdünnung oder einen an das Premix, die frischen Einträge oder den verfügbaren Kreislauf angepassten Injektionspunkt.

Enviro-Chem METHA Verdünnungs- und Dosiersystem

Verdünnungs- und Dosiersystem

Verdünnungs- und Dosieranlage für die regelmäßige Produktinjektion.

IBC-Injektion mit Dosierpumpe

Injektion aus IBC

Einfache Lösung mit IBC und Dosierpumpe für Versuche oder dauerhafte Installationen.

Angepasster Injektionspunkt für Enviro-Chem METHA

Angepasster Injektionspunkt

Injektion so nah wie möglich an der Mischzone, um den Kontakt mit den Einträgen zu verbessern und die präventive Wirkung zu fördern.

Technische METHA-Bewertung anfragen

Senden Sie uns die Daten Ihres Fermenters und Ihre aktuelle Situation. Wir schlagen Ihnen eine erste Orientierung zu Dosierung, Injektionspunkt und Anlaufstrategie vor.